Buchland von Markus Walther

Lindwurm VerlagSKU: 9783910279155

Format: Taschenbuch
Preis:
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Beschreibung

"Das Buchland im Keller unter uns ist unglaublich viel mehr, als diese Aneinanderreihung von gefüllten Regalen. Dort findet man billige Klischees, abgedroschene Fantasien und halbe Wahrheiten direkt neben den großen göttlichen Ideen, die die Welt veränderten. Die ganze Kreativität der Menschheit." Dieses Antiquariat ist nicht wie andere Buchläden! Das muss auch die gescheiterte Buchhändlerin Beatrice feststellen, als sie notgedrungen die Stelle im staubigen Antiquariat des ebenso verstaubt wirkenden Herrn Plana annimmt. Schnell merkt sie allerdings, dass dort so manches nicht mit rechten Dingen zugeht: Wer verbirgt sich hinter den so antiquiert wirkenden Stammkunden "Eddie" und "Wolfgang"? Und welche Rolle spielt Herr Plana selbst, dessen Beziehung zu seinen Büchern scheinbar jede epische Distanz überwindet? Doch noch ehe Beatrice all diese Geheimnisse lüften kann, gerät ihr Mann Ingo in große Gefahr und Beatrice setzt alles daran, ihn zu retten. Zusammen mit Herrn Plana begibt sie sich auf eine abenteuerliche Reise quer durch das mysteriöse Buchland. Dort treffen sie nicht nur blinde Buchbinder, griechische Göttinnen und die ein oder andere Leseratte, auch der Tod höchstpersönlich kreuzt ihren Weg. Und schon bald steht fest: Es geht um viel mehr, als bloß darum, Ingo zu retten. Vielmehr gilt es, die Literatur selbst vor ihrem Untergang zu bewahren! Markus Walther, der Autor der Kurzgeschichtensammlungen "EspressoProsa" und "Kleine Scheißhausgeschichten", entführt den Leser nun mit seinem ersten Roman in die phantastische Welt des Buchlandes. Ein Muss für jeden Bibliophilen.

Leseprobe

Markus Walther

Markus Walther, geboren 1972 in Köln, lebt seit 2006 mit seiner Frau und zwei Töchtern im bergischen Rösrath. Als ausgebildeter Werbetechniker begeisterte er sich bald für die Schriftgestaltung und machte sich 1998 als Kalligraph selbstständig. Neben dem Hobby der Malerei entwickelte sich das Schreiben. 'Meine literarischen Wurzeln liegen in den Texten von Terry Pratchett, Douglas Adams aber auch Mark Twain, Isaac Asimov, Edgar Allan Poe und Stephen King. Der Schwerpunkt meiner eigenen schriftstellerischen Arbeit liegt in der Gattung der Kurz- und Kürzestgeschichte. Ich finde es faszinierend, wie viel Un/Sinn auf eine Buchseite passt. Dabei darf der Minimalismus niemals auf Kosten des Lesevergnügens gehen. Die Gratwanderung zwischen Klischee und Pointe, Independent und Mainstream führt mich quer durch sämtliche Genres der Bücherwelt, in denen ich mich auch als Leser zuhause fühle.' (Markus Walther) Neben den eigenen Buchprojekten engagiert sich Markus Walther u.a. zur Zeit im Autoren-Forum www.federfeuer.de als Moderator, schreibt für das Literatur-Portal www.globaltalk.de die Kolumne 'Reden wir über' und ist Initiator und Mitorganisator der jährlich stattfindenden 'Langen Lohmarer Lesenacht'.

Infos zum Buch

252 Seiten

Buchland
Band 1: Buchland
Band 2: Beatrice. Rückkehr ins Buchland
Band 3: Bibliophilia. Am Ende des Buchlands

ISBN: 9783862821860 (print) 9783862821884 (epub)

Customer Reviews

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Sina F
Buchland

Herr Plana ist Inhaber eines kleinen Antiquariats und sucht eine Mitarbeiterin. Als Beatrice bei ihm anfängt, merkt sie, dass Herr Plana und das Antiquariat nicht das sind, was sie zu sein scheinen. Denn unter dem Antiquariat erstrecken sich kilometerlange Regale mit allen Büchern, die je geschrieben wurden. Bea kommt nur langsam hinter die Geheimnisse und trifft in den unterirdischen Räumen auf den Tod, die Muse Kalliope und bücherfressende Leseratten. Aber gleichzeitig muss sie auch mit ihrem gescheiterten Leben und ihrem alkoholkranken Mann Ingo zurechtkommen. Bald merkt sie, dass Ingo, der Tod und die Bücher eine Gemeinschaft bilden und schon ist sie mittendrin in einer abenteuerlichen Reise durch das unterirdische Buchland, um ihr Leben in eine andere Bahn zu lenken.

Durch die vielen positiven Empfehlungen auf Facebook bin ich auf diesen Buch aufmerksam geworden. Schon lange steht es auf meiner Wunschliste. Endlich - und in meinen Augen: viel zu spät - habe ich es nun lesen können.

Gleich zu Anfang hatte mich die Geschichte gefangen, was nicht nur an den sehr traurigen Szenen lag, sondern auch an dem sehr bildhaften Schreibstil des Autors. Durch detaillierte Beschreibungen hat man ein klares Bild vor Augen und kann sich sehr gut in die Figuren hineinversetzen.

Auch die Charaktere sind farbig gezeichnet und gerade Beatrice, die mit einem gescheiterten Leben zurechtkommen muss, war für mich eine sehr faszinierende und vor allem starke Persönlichkeit.
Durch heftige Schicksalsschläge in ihrem Leben eingeengt, versucht sie doch, daraus auszubrechen und sich ein bisschen Freiheit und Selbstständigkeit zu gönnen.

Herr Plana, der Besitzer des Antiquariats ist zwar von Anfang an undurchschaubar und bekommt erst im letzten Drittel viel Transparenz, trotzdem weiß man genau, dass man ihm vertrauen kann. Ich hatte bei ihm gleich ein Gefühl der Vertrautheit und des Wiedererkennens.

Dieses Zusammenspiel hat mir sehr gut gefallen und ich habe gerätselt, wie der Autor es denn schaffen könnte, mich letztendlich zu überraschen. Diese Überraschung ist zwar nicht ganz gelungen, da ich mir zur Mitte des Buches hin dachte, wie es denn enden könnte. Doch das Drumherum hat mich dann wieder fasziniert. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, hingehalten zu werden, sondern wollte immer weiter und weiter lesen.

Die Einbindung von verschiedenen Buchtiteln, Buchfiguren und auch reellen Schriftstellern fand ich ein wunderschönes Gimmick. Auch verschiedene Buchzitate werden erwähnt.

Meggies Fussnote:
Eine Fantasystory, die jeder Buchliebhaber gelesen haben sollte.

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Sina F
Buchland

Herr Plana ist Inhaber eines kleinen Antiquariats und sucht eine Mitarbeiterin. Als Beatrice bei ihm anfängt, merkt sie, dass Herr Plana und das Antiquariat nicht das sind, was sie zu sein scheinen. Denn unter dem Antiquariat erstrecken sich kilometerlange Regale mit allen Büchern, die je geschrieben wurden. Bea kommt nur langsam hinter die Geheimnisse und trifft in den unterirdischen Räumen auf den Tod, die Muse Kalliope und bücherfressende Leseratten. Aber gleichzeitig muss sie auch mit ihrem gescheiterten Leben und ihrem alkoholkranken Mann Ingo zurechtkommen. Bald merkt sie, dass Ingo, der Tod und die Bücher eine Gemeinschaft bilden und schon ist sie mittendrin in einer abenteuerlichen Reise durch das unterirdische Buchland, um ihr Leben in eine andere Bahn zu lenken.

Durch die vielen positiven Empfehlungen auf Facebook bin ich auf diesen Buch aufmerksam geworden. Schon lange steht es auf meiner Wunschliste. Endlich - und in meinen Augen: viel zu spät - habe ich es nun lesen können.

Gleich zu Anfang hatte mich die Geschichte gefangen, was nicht nur an den sehr traurigen Szenen lag, sondern auch an dem sehr bildhaften Schreibstil des Autors. Durch detaillierte Beschreibungen hat man ein klares Bild vor Augen und kann sich sehr gut in die Figuren hineinversetzen.

Auch die Charaktere sind farbig gezeichnet und gerade Beatrice, die mit einem gescheiterten Leben zurechtkommen muss, war für mich eine sehr faszinierende und vor allem starke Persönlichkeit.
Durch heftige Schicksalsschläge in ihrem Leben eingeengt, versucht sie doch, daraus auszubrechen und sich ein bisschen Freiheit und Selbstständigkeit zu gönnen.

Herr Plana, der Besitzer des Antiquariats ist zwar von Anfang an undurchschaubar und bekommt erst im letzten Drittel viel Transparenz, trotzdem weiß man genau, dass man ihm vertrauen kann. Ich hatte bei ihm gleich ein Gefühl der Vertrautheit und des Wiedererkennens.

Dieses Zusammenspiel hat mir sehr gut gefallen und ich habe gerätselt, wie der Autor es denn schaffen könnte, mich letztendlich zu überraschen. Diese Überraschung ist zwar nicht ganz gelungen, da ich mir zur Mitte des Buches hin dachte, wie es denn enden könnte. Doch das Drumherum hat mich dann wieder fasziniert. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, hingehalten zu werden, sondern wollte immer weiter und weiter lesen.

Die Einbindung von verschiedenen Buchtiteln, Buchfiguren und auch reellen Schriftstellern fand ich ein wunderschönes Gimmick. Auch verschiedene Buchzitate werden erwähnt.

Meggies Fussnote:
Eine Fantasystory, die jeder Buchliebhaber gelesen haben sollte.

S
Susanne W
Buchland

Es schaffen nur wenige Bücher mich vom ersten Buchstaben an zu begeistern und die Fantasie greifbar zu machen. Der Schreibstil mag zu Beginn etwas ungewöhnlich sein, doch je weiter man (ins Buchland) vordringt, um so leichter findet man sich zurecht (auch in den verschiedenen Kammern oder Räumen).

Was für ein Schmuckstück und das quasi nur aus Worten, die für mich zumindest mehr waren und auch die Hinweise auf die anderen erwähnten Bücher, fand ich mehr als interessant und inspirierend. Kann Herr Plana hier Beatrice helfen, damit sie ihr Buch schreibt oder ist es doch nicht mehr möglich? Kann ein Buch Wunden oder Verletzungen heilen? ... vielleicht, womöglich jedoch den Blick darauf ändern und vielleicht auch etwas lindern.
Für Bücherwürmer und Leseratten, für Zauberlehrlinge und Helden, ach, einfach ein Buch für dich und mich. Es berührt und gibt einem zum Denken, es lässt einen Dinge fühlen und man spürt das Lächeln im Mundwinkel oder die Tränen des Mitgefühls, und das einfach beim Umblättern der Seiten.

Ich bin begeistert und freue mich auf eine Fortsetzung und werde jetzt das Buchland wohl nochmal betreten und mir das ein oder andere nochmal durchsehen und auf mich wirken lassen.

Großartig und absolut lesenswert, sehen wir uns im Buchland und vielleicht lernen wir auch Herrn Plana und Beatrice oder Wolfgang oder Edgar kennen...
5* (mehr geht leider nicht)

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