Kadera Verlag
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Kadera-Verlag – Typisch norddeutsch! (meistens)

Wie der Verlag entstand? Aus Ungeduld. Als Journalist half ich Luisa Natiwi, ihren Lebensweg aus dem ugandischen Nomadenvolk der Karamojong in die weiße westliche Welt aufzuschreiben. Dann suchten wir einen Verlag. Wir freuten uns über das Interesse – und staunten über die lange Zeit, die es dauern sollte, bis aus dem Manuskript »vielleicht« ein Buch wird. Denn »aktuelle Themen haben Vorfahrt«. Wir waren ungeduldig. Und so entstand der Kadera-Verlag – und der biografische Roman »Rote Erde – weißes Gras« musste keine Vorfahrtsregeln mehr beachten. Ein Büchlein mit afrikanischen Märchen hatten wir vorausgeschickt. Luisa Natiwi tourt seither durch Büchereien, Kulturstäten und Schulen. Kindern erzählt sie afrikanische Märchen, singt und bastelt mit ihnen in Schulprojekten. Vor Erwachsenen dauern ihre Vorträge oft bis tief in die Nacht. Es gibt viel zu erzählen aus ihrem Leben in Uganda, wo sie in einem Nomadenkral aufwuchs, Lehrerin wurde und vor Idi Amin floh, der sie im Kreis seiner Ehefrauen haben wollte. Heute unterstützt Luisa Natiwi in ihrer Heimat eine »Lebens-Lern-Schule«. Das Buch läuft inzwischen in zweiter Hardcover-Ausgabe und ist auch in 3-teiliger E-Book-Version zu haben. In Afrika-Fakultäten wird es gern als Fachbuch verwendet. – Andere Bücher haben andere Geschichten und sind immer wieder ein Beispiel dafür, dass Bücher nicht nur bedrucktes Papier sind und ein kleiner Verlag nicht nur ein Unternehmen, das bedrucktes Papier verkauft. Die vielfältige Mischung des Kadera-Verlags ist ein Beispiel dafür.

Dass der Kadera-Verlag – jenseits von Afrika – eher ein norddeutsches Image hat, ist nicht nur geografisch bedingt. Mit einem Bündel Kurzgeschichten aus Hamburg und Schleswig-Holstein gelangen uns wechselnde Perspektiven in die regionale »Land und Leute«-Welt. Peter Jäger überfliegt sie gern mit verdeckt pädagogischen Engelmärchen. – Krimis und Spannendes in unterschiedlichen Härtegraden kamen hinzu. – In Zusammenarbeit mit der »Erinnerungswerkstatt« lebt die Vergangenheit auf. – Da wir im »echten Norden« zu Hause sind, ist auch eine Prise Plattdeutsch im Angebot. – Kadera ist ein »Tante-Emma-Verlag«. Unsere Bücher lassen sich nicht immer in Standard-Rubriken sortieren, passen oft eher in mehrere Kategorien. »Typisch norddeutsch« ist einfach für Helgoland; für Plattdeutsch sowieso; für Landleben und Küstenwind; und Hafen und Hamburg sind nun mal das »Tor zur Welt«, das immer wieder gern als Eingang und Ausgang benutzt wird. So gesehen, darf man »typisch norddeutsch« nicht alsumgrenztes Gebiet verstehen.

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